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WORK ART 2001 Bosch-Förderpreis Work Art 2001: Kraft!Quellen! laden auf dem Stuttgarter Flughafen zum Verweilen Die besten Arbeiten aus 400 Einsendungen zum Bosch-Förderpreis in den Kategorien Kunst und Design sind vom 31. August bis zum 14. Oktober 2001 in den Galerien Ost und West auf dem Stuttgarter Flughafen (Terminal 1, Ebene 4) zu sehen. Die internationalen Juroren haben im Bereich Kunst drei Preise und zwei lobende Erwähnungen, im Bereich Design fünf Preise vergeben. Die Namen der Preisträger wurden bei der Eröffnung der Ausstellung Work Art 2001 am 30. August in den Galerien Ost und West des Stuttgarter Flughafens bekannt gegeben. Der erste Preis in der Kategorie Kunst ging an Verena Schaukal für ihr Objekt "Kraft!Quelle!". Den zweiten Preis erhielt Alexander Steig für seine Videopräsentation "Fingerhakeln", den dritten Preis Hans-Peter Stark für seine Arbeit "mOvE yO bLu". Lobende Erwähnungen erhielten Sonja Weber für ihre "Wasserbilder" und Alexandra Kürtz für die "Putzmänner". In der Kategorie Design wurde der erste Preis Andreas Lehrberger für seine Bohrmaschine "Moskito" zuerkannt. Der zweite Preis ging an Daniel Dockner für den "h.a.p. lasercutter". Den dritten Platz teilen sich drei Arbeiten: "Shaper", eine Schnellfräse von Josef Lintl, "digital compressor" von Christian Knoll und "Solaris", eine mobile Solar-Akkuladestation von Frank Heidrich.
Der Hauptpreis im Bereich Kunst ist ein mit 12 000 Mark dotiertes, einjähriges Stipendium. Der zweite Preis beträgt 5 000 Mark, der dritte Preis 3 000 Mark. Im Bereich Design hat die Jury das Preisgeld von 20 000 Mark aufgeteilt in: 8 000 Mark für den ersten Preis, 6 000 Mark für den zweiten Preis und je 2 000 Mark für drei dritte Preise. Die preisgekrönten Arbeiten sind zusammen mit weiteren ausgewählten Wettbewerbsbeiträgen bis zum 14. Oktober im Terminal 1, Ebene 4, des Stuttgarter Flughafens zu sehen. Zur Ausstellung, die von der Galerie der Stadt Stuttgart betreut wird, gibt es einen Katalog.
Der Bosch-Förderpreis Work Art 2001 wurde in diesem Jahr zum fünften Mal ausgeschrieben. Das Thema für beide Kategorien war Kraft!Quelle! Der Wettbewerb richtet sich an Studentinnen und Studenten der Fachbereiche Kunst, Design und Gestaltung sowie Absolventen dieser Studienrichtungen, deren Abschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Er bietet jungen Nachwuchskräften die Möglichkeit, ihre Arbeiten einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.
Mit 400 Bewerbungen um den Bosch-Förderpreis Work Art war die Resonanz bei den Nachwuchskünstlern und -designern erfreulich groß. Dies mag auch mit dem Thema Kraft!Quelle! zusammenhängen, das vielerlei Inspirationen, Interpretationen und Assoziationen zulässt. Die Künstler wurden zu phantasievollen Darstellungen angeregt, die ihren Ursprung häufig in der Natur als Urquell aller Kraft haben. Nicht selten wird der Betrachter einbezogen, kann das Kunstwerk verändern und wird so selbst zum Künstler. Er erfährt Kunst ganz direkt als Quelle, die Kraft entfaltet.
Auch die Designer haben zum Teil die Natur zum Vorbild genommen und den praktischen Nutzen übertragen auf den Arbeitsalltag. Dabei kam jedoch die Ästhetik der Werkzeuge nicht zu kurz. Im Gegenteil - Work Art 2001 beweist, dass ein Handwerkszeug durchaus zum Objekt taugt. Eine interessante Gratwanderung für Künstler wie Betrachter.
Auch in diesem Jahr schloss der Bosch-Förderpreis einen zweiten Wettbewerb ein: Work Art im Web. Junge Internetspezialisten übertrugen die realen Exponate der Ausstellung in eine virtuelle Welt. Ein Rundgang durch die Ausstellung via Internet ist möglich. So wird die Work-Art-Ausstellung weltweit zu sehen sein - einfach per Mausklick. Auch die Sieger des Internet-Wettbewerbs wurden während der Work-Art-Vernissage bekannt gegeben: Der erste Preis
(12 000 DM), ging an Michael Becker aus Hamburg, den zweiten
Preis (5 000 DM) erhielt Fahrettin Kutyol aus Mannheim, den dritten Preis (3 000 DM) Moritz Dunkel aus Köln.Preis (5 000 DM) erhielt Fahrettin Kutyol aus Mannheim, den dritten Preis (3 000 DM) Moritz Dunkel aus Köln.
Mit Beginn der Ausstellung eröffnete die Homepage von Work Art im Web (www.workart.de/gewinner.html) jedem Besucher und jedem Internetnutzer den Zugang zur Work-Art-im-Web-Gallery. Sie wurde
am 30. August, parallel zur Vernissage der Work Art-Ausstellung - mit einer "Vernetsage" eröffnet. Die hier gezeigten Arbeiten wählte zuvor eine Internet-Fachjury aus.
am 30. August, parallel zur Vernissage der Work Art-Ausstellung - mit einer "Vernetsage" eröffnet. Die hier gezeigten Arbeiten wählte zuvor eine Internet-Fachjury aus.
Ein Vorteil jedoch bleibt den Besuchern der "realen" Ausstellung auf dem Stuttgarter Flughafen: Sie haben den Vergleich zwischen virtueller und tatsächlicher Kunst.
Die Preisträger wurden im Bereich Kunst von Ruth Händler (art), Bohumila Milena Lamarova (Museum Prag), Johann-Karl Schmidt (Galerie der Stadt Stuttgart) und Henk Visch (Künstler) ausgewählt. Im Bereich Design entschieden Karlheinz Krug (form), Alexander von Vegesack (Vitra Design Museum) und Professor Kurt Weidemann (Schriftsetzer) über die Vergabe der Preise. Die Jury für Work Art im Web bildeten Franziska Nori (Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt/M.), Gabriele Fischer (brand eins) und Christian Schwarm (agi).
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